Es gibt zwei Arten zu reisen. Die eine arbeitet eine Liste ab und zählt am Abend, wie viele Sehenswürdigkeiten sie geschafft hat. Die andere bleibt einfach stehen, weil das Licht gerade auf eine Fassade fällt. Ich gehöre zur zweiten Sorte – und ja, das kostet Zeit.
Ein Ort erschliesst sich mir über vier Dinge: seine Architektur, seine Landschaft, sein Essen und die Menschen, die dort leben. Habe ich drei davon verstanden, war die Reise gut. Erwischt es mich bei allen vieren, rede ich noch Jahre später davon.
Du wirst hier also keine Zehn-Städte-in-sieben-Tagen-Berichte finden. Was mich sonst umtreibt: Fotografie, gutes Essen, Kultur – und dieser eine Abzweiger weg von der Route, auf der alle laufen. Erfahrungsgemäss passiert genau dort das, wovon man später erzählt.
In diesem Journal schreibe ich auf, wie es wirklich war. Persönliche Eindrücke, praktische Tipps, ehrliche Empfehlungen – auch dann, wenn ein Ort seinen Ruf nicht verdient hat.
Monsnix setzt sich aus zwei lateinischen Wörtern zusammen: mons, der Berg, und nix, der Schnee. Beides steht mir näher als jeder Strand. Gleichzeitig hält der Name fest, was mich immer wieder losziehen lässt – die Neugier, was hinter dem vertrauten Horizont liegt.
Mein Anspruch an jeden Bericht: den Ort so festhalten, wie er sich angefühlt hat. Authentisch, im Detail, ohne Inszenierung.